Trinkwasser: Immer noch gechlort und nicht geklärt

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Zur Antwort der Verwaltung auf eine Große Anfrage der Grünen im Umwelt-Ausschuss zur Situation des Bonner Trinkwassers erklärt die umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Rat, Brigitta Poppe:

?Die Antwort der Stadtverwaltung und damit die Situation des Bonner Trinkwassers ist absolut unzufriedenstellend. Anfang Januar 2007 wurden im Sediment eines Hochbehälters des Wahnbachtalsperrenverbandes Verunreinigungen  (?Enterobacter amnigenus?) in hoher Konzentration nachgewiesen. Ende Februar 2007 wurde im Hochbehälter Rodderberg eine weitere Verunreinigung festgestellt. Seitdem wird das Bonner Trinkwasser stärker gechlort und immer wieder melden sich seitdem besorgte Bürgerinnen und Bürgern bei uns.Besonders beunruhigend ist, dass nach Auskunft der Verwaltung die eigentliche Ursache des Keimeintrages bis heute immer noch nicht festgestellt werden konnte und darum die Chlorung beibehalten werden muss.Unter diesen Vorzeichen halten wir auch eine lediglich monatliche Beprobung des Wassernetzes und die wöchentliche Beprobung der Hochbehälter nicht für ausreichend.Die Bonner Bevölkerung muss sich auf die gute Qualität ihres Trinkwassers verlassen können. Das ist derzeit aber leider nicht der Fall.?

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