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Sommerzeit ist Gartenzeit. Im ohnehin schon verkehrslärmgeplagten Bonn führt das zu zusätzlichen Lärmbelastungen. Für den nächsten Umwelt-Ausschuss im August haben die Grünen zu diesem Thema eine Große Anfrage eingebracht. Dazu erklärt Dr. Detmar Jobst, sachkundiger Bürger für die Grünen im Ausschuß für Umwelt und Verbraucherschutz:
?Lärm aus verschiedensten Quellen, z.B. Geräten und Maschinen, von Autos, Flugzeugen und Bahnen ist ein ernstes Umweltproblem in Bonn, wie die städtischen Lärmkartierungen und die anhaltende Diskussion über besonders laute Emittenten belegen. Die Gartensaison führt dabei zu weiteren Belastungen.Aus gutem Grund ist der Betrieb von nicht lärmarmen Geräten durch die Geräte- und Maschinen-Lärmschutzverordnung (32. BImSchV) bis 9 Uhr, von 13-15 Uhr und ab 17 Uhr in Wohngebieten untersagt. In der Anfrage wollen wir von der Verwaltung wissen, wie sie ihre eigenen sowie beauftragte Unternehmen darauf hinweist und wie sie die Einhaltung der Verordnung überprüft. Darüber hinaus regen wir an, dass die Stadt selbst mit gutem Beispiel vorangeht und ausschließlich (lärm-)emissionsarme Geräte und Maschinen einsetzt.Zudem möchten wir wissen, wie viele Beschwerden es aus der Bevölkerung gibt und wie die Verwaltung mit diesen Beschwerden umgeht. Das ist von besonderem Interessen, da die Bürgerinnen und Bürger ohnehin gemäß der Umgebungslärm-Richtlinie der EU bis 2008 an der Planung zur Minderung von Lärm beteiligt werden müssen.?