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Durch eine Bündelung von jeweils zwei neuen sogenannten Hauptlinien soll auf allen nachfragestarken Verbindungen zukünftig mindestens ein 10-Minuten-Takt angeboten werden. Es würde auch wieder eine umsteigefreie Direktverbindung zwischen den Ortsteilen im Bonner Westen und dem Bundesviertel geschaffen. Das Busnetz wäre viel übersichtlicher, als heute. Auch würde das ‚Pulk-Fahren‘ (alle Busse fahren zur selben Zeit am Zentralen Busbahnhof/ZOB ab und dann kommt lange gar keiner mehr…) abends und am Wochenende endlich beseitigt. Bei einer Realisierung des Konzepts kann auch Platz für einen neuen, endlich fahrgast- und behindertenfreundlichen ZOB geschaffen werden – wie er schon lange, beispielsweise im Rahmen der Bürgerwerkstatt Bahnhofsbereich gefordert wurde. Durch eine optimierte Planung der Einsatzzeiten würde das neue Netz auch kostengünstiger, als das bisherige. DIE GRÜNEN fordern diese Synergieeffekte vorrangig für eine weitere Angebotsverbesserung zu nutzen. Für die selbst ernannte ‚Klima-Hauptstadt‘ Bonn ist es unverzichtbar, dass mehr Menschen als bisher auf die umweltverträglichen Verkehrsmittel umsteigen. Die Bonnerinnen und Bonner werden die Gelegenheit bekommen, ihre Forderungen an das zukünftige Bonner Busnetz zu artikulieren. Sie sollten diese Chance nutzen und im Rahmen der anstehenden Bürgerbeteiligung sich intensiv beteiligen. Rolf BeuTel. 0170 – 47 34 593