Hinweis: Dieser Beitrag wurde aus dem Archiv unserer alten Website übernommen und technisch für diese neue Website bereinigt. Bilder, Downloads, Einbettungen, Formatierungen oder einzelne Links können daher fehlen oder vom Original abweichen. Auch die Kategoriezuordnung wurde auf die neue Website-Struktur übertragen und teilweise automatisiert ergänzt; dabei können Fehler entstanden sein. Inhalt und ursprüngliches Veröffentlichungsdatum wurden soweit nachvollziehbar übernommen. Der Beitrag gibt den Stand zum ursprünglichen Veröffentlichungsdatum wieder.
Hier wurden so ziemlich alle Prinzipien eines effektiven und transparenten Verwaltungshandelns mit Füßen getreten.Offenbar gab es in dieser Frage in der Sportverwaltung keine verantwortliche, fundierte Vorbereitung des Beschlusses zur Anschaffung der Kassenautomaten, es gab kein geeignetes Berichtswesen und schon gar kein Controlling, das überprüft, ob die Maßnahme die angegebenen Ziele, nämlich eine deutliche Kostenersparnis, auch tatsächlich erreicht wird.Anders ist es nicht zu erklären, dass das Verfahren trotz aller Pleiten, Pech und Pannen über 10 Jahre durchgeführt wurde
Als Konsequenz fordern die GRÜNEN die Abschaffung der Kassenautomaten für die Freibäder und umgehend, d.h. deutlich vor Beginn der Freibadsaison, ein Konzept zur Kontrolle und Abrechnung der Eintrittpreise, das die Prädikate KundInnenfreundlichkeit, wirtschaftliche Effektivität und Transparenz tatsächlich verdient. Auch für die Hallenbäder ist ein optimiertes Konzept vorzulegen. Der Bericht und seine Konsequenzen sind selbstverständlich auch dem Sportausschuss vorzulegen und dort zu diskutieren.
Für die Verwaltung ist dieser Bericht eine schallende Ohrfeige.Auf die BürgerInnen, denen gerade erklärt wurde, dass eine Einschränkung der Bonner Bäderlandschaft aus Kostengründen unumgänglich ist, muss die dokumentierte Verschwendung öffentlicher Gelder wie blanker Hohn wirken.Allein von den überflüssigen Anschaffungskosten der Kassenautomaten, hätte die Gesamtsanierung der Freibäder Rüngsdorf, Friesdorf und des Ennertbades vollständig bezahlt werden können.