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Die grüne Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz:? Der Kindergarten wird fast ausschließlich von Kindern mit Migrationshintergrund besucht. Integration und Sprachförderung können so nicht funktionieren. Und es ist den Kindern sowie den Erzieherinnen auch nicht zuzumuten, dauerhaft in diesem maroden Container zu bleiben.?
Auch die Kindertagesstättenbedarfsplanung weise bis zum Jahr 2012 hohe Kinderzahlen in Mehlem aus, die bisher vorhanden Plätzen reichen bei Weitem nicht aus.
Außerdem sei vorgesehen gewesen, den Kindergarten in das erfolgreiche Integrationsmodell der Grundschule am Domhof einzubeziehen.
Vor dem Hintergrund fehlender Kindergartenplätze in Mehlem sowie dem schlechten Zustand des Containers, in dem die Kinder zur Zeit untergebracht sind, soll beim Umbau der Schule auch für die zweigruppige Tageseinrichtung ein Neubau entstehen.
Das Landesjugendamtes hatte seinerzeit die Betriebsgenehmigung für höchstens 2 Jahre in diesen Räumlichkeiten und unter der Bedingung gegeben, dass zeitgleich mit dem Beschluss zur Verlagerung auch der Beschluss für eine endgültige Unterbringung gefasst wird.
Paß-Weingartz:? Die Stadt Bonn will kinderfreundlichste Stadt werden, dazu gehört sowohl eine adäquate Versorgung mit Kindergartenplätzen als auch eine vernünftige Unterbringung der Kinder. Diese Kriterien sind mit der jetzigen Notlösung nicht erfüllt.?