Stolpersteine erinnern und mahnen uns

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Im Rahmen des von den Grünen Bad Godesberg organisierten Rundgangs haben rund 40 Personen am Sonntag, 7. November einige Stolpersteine im Stadtbezirk gesäubert und der Menschen, denen die Stolpersteine gewidmet sind, gedacht. Joachim Schick, Religionslehrer an der Otto-Kühne-Schule und Leiter des Weltladens Heiderhof, gab als Referent Informationen zu den menschlichen Schicksalen. Mit eingeschlossen in den Rundgang war auch der Besuch der Jüdischen Gedenkstätte an der Aennchenstraße. Damit in Bad Godesberg noch weitere Gedenksteine verlegt werden können, wurde von den Teilnehmern ein dafür ausreichender Betrag gespendet. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenksteinen, initiiert durch den Künstler Gunter Demnig, wird an die Leiden der Menschen erinnert, die in der Zeit des Faschismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Jeder einzelne Stolperstein mahnt uns wider das Vergessen und dass sich Ähnliches nicht wieder ereignen darf. Die Aktion fand in Abstimmung mit anderen demokratischen Parteien statt. Die Grünen haben die Stolpersteine in der Bonner und Friesdorfer Straße poliert. Die SPD hat die Stolpersteine in der Bad Godesberger Innenstadt und in Muffendorf übernommen. Die CDU hat am Samstag die Stolpersteine im Villenviertel, in Rüngsdorf und in Mehlem gereinigt. Somit sind pünktlich zum Gedenktag der Pogromnacht am 9. November alle rund 60 Stolpersteine in Bad Godesberg gesäubert worden.
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