Energiewende lokal mit Balkonkraftwerken

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Man braucht nicht einmal eine Außensteckdose, um ein Balkonkraftwerk zu installieren – das war einer der Fakten, die auf der von den GRÜNEN Hardtberg organisierten Informationsveranstaltung in Medinghoven zu erfahren war. Diplom-Physiker Thomas Pitzschke vom Bürgerverein Vilich-Müldorf e.V. zeigte ein Kabel, das unter die Balkontür passt. Gemeinsam mit Thomas Becker erklärte er, wie die Stecker-Solar-Anlagen funktionieren.

Die Stadt Bonn übernimmt bei Mieter*innen 60, bei Eigentümer*innen 30 und bei Bonn-Ausweis-Inhaber*innen 90 Prozent der Anschaffungskosten, die zwischen 250 und 350 Euro liegen. Stromkosten in Höhe von rund 75 Euro pro Jahr werden gespart.

Die Bundestagsabgeordnete Katrin Uhlig Bündnis 90/Die Grünen erläuterte die rechtlichen Grundlagen, für die sie in Berlin gekämpft hat. So bestehe ein Anspruch für Mieter*innen und Eigentümer*innen auf die Genehmigung solcher Anlagen. „Mieterinnen und Mieter haben die Chance, sich an der Energiewende zu beteiligen“, so Uhlig. In Deutschland seien im vergangenen Jahr 270.000 Anlagen installiert worden, sagte Sascha Schlak, Moderator der Veranstaltung; Bonn gilt dabei als Balkonkraftwerk-Hauptstadt. Das Interesse im Publikum lässt darauf schließen: Es werden noch viel mehr!

Bonn trauert mit Magdeburg
Jahreswechsel 2024/2025 in Har…