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Auf dem nachbarschaftlichen Flohmarkt in der Auerberger Mitte machte am 23. September 2023 nicht nur die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Eva Kuzu auf sich aufmerksam, sondern auch unser Info-Stand vom Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales. An diesem sonnig-angenehmen Herbsttag treibt es viele Familien mit Kindern zum Nachbarschaftsflohmarkt. Die Angebotsvielfalt auf dem Markt ist groß. Zu den Ständen, die Kleider, Schmuck oder Möbel anbieten, gesellt sich das mobile Info-Wägelchen der Grünen. An dem Wagen steht Peter Christ, der Sprecher des Arbeitskreises Wirtschaft und Soziales, und unterhält sich gerade mit ein paar Jugendlichen über den Zustand ihres Stadtviertels. Besondere Aufmerksamkeit erregt dabei ein Glücksrad, das die Jugendlichen drehen können, um im Anschluss ein paar allgemeine Fragen über Bonn zu beantworten. Unterstützung erhält Christ von vier anderen Mitgliedern des Arbeitskreises, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Bürgerinnen und Bürger des Stadtviertels über soziale Unterstützungsleistungen aufzuklären. So gibt es z.B. den Bonn-Ausweis, mit dem viele kulturelle Angebote um bis zu fünfzig Prozent günstiger werden. Besuche in Museen, Schwimmbädern, Veranstaltungen der VHS, aber auch spezifischere Leistungen für bestimmte Altersgruppen fallen darunter, wie etwa das kostenlose Schulmilchfrühstück für Kinder oder der kostenfreie Fußpflegedienst für Menschen ab dem fünfundsechzigsten Lebensjahr. Auch kann, wer einen Bonn-Ausweis besitzt, das offizielle Sozialticket der Stadt beantragen. Mit dem Ticket ist es möglich, für neunzehn Euro im Monat rund um die Uhr Bus und Straßenbahn innerhalb von Bonn zu nutzen. Direkt neben dem Info-Wagen befindet sich Eva Kuzu, die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, die auch für die Grünen im Stadtrat sitzt. Kuzu geht offen auf die Menschen zu, viele von ihnen besitzen in Auerberg einen Migrationsvordergrund, und versucht mit ihnen über Demokratie und Kommunalpolitik ins Gespräch zu kommen. Ein häufig angesprochenes Thema ist dabei der öffentlichen Raum und dessen Aufwertung. Damit die Anregungen der Bewohner nicht verloren gehen, werden diese auf einer eigens aufgestellten Klapptafel gesammelt und aufgeschrieben. Ein wichtiges Anliegen, das sich auf der sogenannten Wunschliste wiederfindet, betrifft die Geschwindigkeitsreduzierung auf der Dublinerstraße. Radfahrer und Anwohner klagen über Autolärm und unsicheren Verkehrsverhältnissen auf dieser Straße. Auch der viel gehörte Ruf nach mehr Fahrradwegen und die Forderung nach E-Ladesäulen auf dem Parkplatz der Josefshöhe findet Eingang in die Wunschliste. Nach rund zwei Stunden politischen Engagements auf dem Nachbarschaftsflohmarkt schließt der Arbeitskreis den Info-Stand. Für Eva Kuzu und Peter Christ endet der Vormittag mit vielen guten Begegnungen und anregenden Gesprächen.