Hinweis: Dieser Beitrag wurde aus dem Archiv unserer alten Website übernommen und technisch für diese neue Website bereinigt. Bilder, Downloads, Einbettungen, Formatierungen oder einzelne Links können daher fehlen oder vom Original abweichen. Auch die Kategoriezuordnung wurde auf die neue Website-Struktur übertragen und teilweise automatisiert ergänzt; dabei können Fehler entstanden sein. Inhalt und ursprüngliches Veröffentlichungsdatum wurden soweit nachvollziehbar übernommen. Der Beitrag gibt den Stand zum ursprünglichen Veröffentlichungsdatum wieder.
Bonn, 14. Mai – Der grüne Bundesvorsitzende Omid Nouripour und die Spitzenkandidatin der GRÜNEN im Europäischen Parlament, Terry Reintke, trafen sich heute auf dem Bonner Münsterplatz, um mit der Bonner Europa-Abgeordneten Alexandra Geese und dem Landesvorsitzenden der GRÜNEN NRW, Tim Achtermeyer, das grüne Wahlprogramm für die Europawahl am 9. Juni zu diskutieren. In drei kraftvollen Reden präsentierten die Gäste ihre Ideen zu Klimaschutz, sozialer Sicherheit und der Verteidigung Europas gegen rechtsextreme Kräfte.
„Wir Grüne stellen uns mit aller Kraft rechtsextremen Angriffen auf unsere europäische Demokratie entgegen. Nur ein handlungsfähiges Europa schafft es den Autokratien dieser Welt die Stirn zu bieten, Klimaneutralität umzusetzen und unsere Demokratie zu verteidigen. Wir werden in den nächsten vier Wochen noch einmal alles geben!“, so Alexandra Geese.
Terry Reintke sagt: “Bei dieser Wahl geht es heruntergebrochen um eines: Hält die demokratische Mehrheit im europäischen Parlament oder sitzen in Zukunft rechte Kräfte mit am Verhandlungstisch? Ich setze alles daran, dass wir den klimaneutralen Modernisierungskurs für unsere Wirtschaft fortsetzen und an einem Europa des Zusammenhalts, von Frieden und sozialer Gerechtigkeit weiterbauen. Das geht nur mit einem Schulterschluss der Demokraten – und nicht mit dem gefährlichen Anbandeln von Union und den Rechten Europas.”
Omid Nouripour: “Unser Schutz gelingt nur europäisch. Europäisch aber gelingt er. Nur gemeinsam können wir Frieden, Freiheit und Wohlstand in der Europäischen Union stärken und ausbauen: mit einer von Autokraten unabhängigen Energieversorgung, einer verstärkten Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden und dem Kampf gegen Demokratiefeinde und Einflussnahme von außen. Dafür stehen wir nicht nur in den nächsten 26 Tagen, sondern auch danach. Wir machen, was zählt.”
Die Diskussion auf dem Bonner Münsterplatz markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Europawahl und unterstreicht das Engagement der Grünen für ein fortschrittliches, demokratisches und klimafreundliches Europa.
Fotos: Nils Leon Brauer (1–3, 6); Fabian Sneider (3, 4)