GRÜNE Bonn fordern: Regenbogenhaus für Bonn – Ort für queeres Leben, Beratung und Kultur schaffen

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Die Bonner GRÜNEN fordern den Aufbau eines Regenbogenhauses als zentralen Ort für queeres Leben, Kultur und Beratung in Bonn. In Anlehnung an vergleichbare Einrichtungen in anderen Städten soll das Regenbogenhaus ein Schutz- und Begegnungsraum für LSBTIQ*-Personen sein – offen für queere Initiativen, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Kulturveranstaltungen und politische Bildungsarbeit. Queeres Leben braucht Sichtbarkeit, Räume und Sicherheit – genau dafür soll das Regenbogenhaus stehen“, erklären Ursula Bach und Ute Hennig, Vorsitzende der GRÜNEN Bonn. „Wir wollen einen Ort schaffen, an dem queere Menschen sich begegnen, organisieren und entfalten können – jenseits von kommerziellen Szenetreffs.“

Aufbau gemeinsam mit der queeren Community vor Ort

Der Aufbau des Regenbogenhauses soll eng mit den bereits aktiven und engagierten queeren Initiativen und Vereinen in Bonn abgestimmt werden, wie z.B. r(h)einqueer und andere. „Die Bedarfe und Wünsche der Community stehen für uns im Mittelpunkt. Das Regenbogenhaus wird nicht für, sondern mit der Bonner queerenSzene entstehen“, so Friederike Dietsch, Spitzenkandidatin für den Rat.

Ergänzend statt doppelt – vernetzen statt verdrängen

Das Regenbogenhaus soll keine Doppelstrukturen schaffen, sondern bestehende Angebote sichtbar machen, vernetzen und sinnvoll ergänzen. Ziel ist es, vorhandene Kompetenzen zu bündeln, Ressourcen gemeinsam zu nutzen und queere Sichtbarkeit in Bonn nachhaltig zu stärken.

Ort der Vielfalt, Beratung und Kultur

Das Regenbogenhaus soll neben offenen Räumen für Community-Arbeit auch professionelle psychosoziale Beratung, Jugendangebote, Senior*innenarbeit, Kulturprojekte und Bildungsveranstaltungen unter einem Dach ermöglichen. Es soll niedrigschwellig zugänglich und städtisch gefördert werden. „Ein Regenbogenhaus ist kein Luxus – es ist ein Zeichen von Respekt und Verantwortung“, so die GRÜNEN abschließend. „Wir setzen uns dafür ein, dass Bonn auch hier zur weltoffenen, vielfältigen und solidarischen Stadt wird, die sie sein will.”

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