Problem-Landkarte der Nordbrücken-Sperrung: GRÜNE Bonn starten Online-Portal „Nordbrücken-Monitor“

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  • Bürger-Meldeportal unter bonn-nordbruecke.de ab sofort online
  • Ziel: Belastungen durch Ausweichverkehr, Gefahren, Lärm und Abgase in Echtzeit sichtbar machen
  • Daten dienen als Grundlage für konkrete Forderungen an Stadt, Bund und Autobahn GmbH

Bonn, 17. Juli 2026 – Die Vollsperrung der Bonner Nordbrücke stellt die Mobilität und die Geduld der Menschen sowie die Lebensqualität in Bonn und der Region auf eine harte Probe. Um den betroffenen Bürger*innen eine Stimme zu geben und die realen Auswirkungen im Stadtgebiet systematisch zu erfassen, haben die Bonner GRÜNEN am heutigen Freitagmorgen das neue Online-Portal „Nordbrücken-Monitor“ gestartet.

Der Startschuss fiel im Rahmen eines Vor-Ort-Termins im Combahnviertel – einem der Orte die derzeit massiv unter Lärm, Abgasen und Platzmangel durch Ausweichverkehr zur Kennedybrücke leiden.

Stimmen und Daten gegen das Verkehrschaos

„Die Vollsperrung ist eine enorme Belastung für den Alltag der Bonner*innen. Wir erleben täglich, wie sich der Verkehr neue, oft gefährliche Schleichwege durch reine Wohngebiete sucht, wie Schulwege unsicherer werden und der Lärmpegel für die Anwohner*innen unerträglich steigt“, erklärt Elisabeth Stanzl, Vorsitzende der GRÜNEN Bonn. „Mit dem Nordbrücken-Monitor wollen wir den betroffenen Menschen eine unkomplizierte Stimme geben. Wir wollen die Probleme nicht nur beklagen, sondern sie schwarz auf weiß dokumentieren, um gezielte Abhilfe einfordern zu können.“

Das Portal funktioniert denkbar einfach: Nutzer*innen können auf einer interaktiven Karte punktgenau einen digitalen „Pin“ setzen und ihr konkretes Problem melden. Zur Auswahl stehen Kategorien wie extreme Staus, Lärm- und Abgasbelastungen in Wohnstraßen, blockierte oder gefährliche Schul- und Radwege sowie Verspätungen und Ausfälle im Busverkehr.

Vom Frust zu fundierten Argumenten

Entwickelt wurde das Portal von Dr. Barbara Krausz, Sprecherin für Mobilität & Verkehr der GRÜNEN Ratsfraktion: „Der Nordbrücken-Monitor wandelt den täglichen Frust in strukturierte Daten um. Aus den Meldungen der Bürger*innen entsteht in Echtzeit eine transparente Problem-Landkarte für das gesamte Stadtgebiet. Diese fundierten Daten werden wir nutzen, um beispielsweise gegenüber der Stadtverwaltung und der Autobahn GmbH schnell wirksame und passgenaue Entlastungsmaßnahmen einzufordern – sei es durch optimierte Ampelschaltungen, temporäre Radwege, zusätzlichen Lärmschutz, gezielte Durchfahrtsverbote für den Schleichverkehr oder finanzielle Unterstützung vom Bund.“

Das Portal ist ab sofort freigeschaltet und für die Nutzung auf Smartphones optimiert. Die GRÜNEN Bonn rufen alle Bürger*innen dazu auf, ihre täglichen Beobachtungen und Belastungen durch die Verkehrssituation aktiv unter bonn-nordbruecke.de einzutragen.

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