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GRÜNE fordern zügige Konsequenzen aus dem Staureport
Die GRÜNE Ratsfraktion hat die Ergebnisse des Staureports, nach der Bonn Stau-Hauptstadt in NRW ist, mit Sorge zur Kenntnis genommen
„Die Erkenntnisse des Staureportes sind glasklar,“ sagte Fraktionssprecher Hartwig Lohmeyer. „Die Anzahl der Autos nimmt nach wie vor zu, der Verkehrsraum ist aber an vielen Stellen gar nicht mehr erweiterbar. Wer raus aus dem Stau will, muss die Verkehrswende – also Vorrang für Füße, Fahrräder, Busse und Bahnen – vorantreiben!“
Um die Mobilität in Bonn nachhaltig zu sichern, müssten nun zügig die umfangreichen Maßnahmenpakete für einen umwelt- und klimaverträglichen Verkehr umgesetzt werden, die der vorliegende „Masterplan Nachhaltige Mobilität der Stadt Bonn“
Aus GRÜNER Sicht sind insbesondere folgende Projekte zügig und mit hoher Priorität umzusetzen:
- der Ausbau eines sicheren und schnellen Radhauptnetzes. Dazu gehört auch die dringend benötigte Ost-West-Verbindung in der Innenstadt
- die Einführung von Radpendlerrouten als regionale und innerörtliche Radschnellverbindungen
- die finale Umsetzung des Fahrradstraßenkonzeptes mit Vorfahrtsregelungen für den Radverkehr
- die schnelle Einführung von Mobilstationen mit Bike- und Car- Sharing-Angeboten, Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge, geschützte Radabstellanlagen, Fahrradpumpen, etc.
- der Bau von Radstationen an den Bonner Bahnhöfen
- die Ausweitung des Fahrradverleihsystems auf die ganze Region inkl. Pedelec und Lastenräderangebot
- Maßnahmen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement
- Maßnahmen zur Digitalisierung des ÖPNV
„In der nächsten Ratssitzung müssen dazu bei den Entscheidungen zu den Themen Kaiserstr./Cityring sowie bei der Einrichtung von Busspuren und Radwegen die richtigen Impulse gesetzt werden,“ sagte Fraktionssprecher Hardy Lohmeyer.