Seilbahn-Verlängerung: Rational mit den Ergebnissen umgehen

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Beueler Koalition bedauert, dass volkswirtschaftlicher Nutzen einer Seilbahn zwischen Schießbergweg, Ramersdorf und Holtorf zu niedrig ist

BEUEL, 20. August 2024. Die Verwaltung hat die rechtsrheinische Verlängerung der geplanten Seilbahn vom Venusberg zum Schießbergweg geprüft und dazu zwei externe Ingenieurbüros beauftragt. 

Lara Mohn, Sprecherin für ÖPNV der Grünen BV-Fraktion in Beuel, erklärt zu den Ergebnissen der Prüfung: „Wir bedauern sehr, dass eine Verlängerung der Seilbahn bis nach Ramersdorf bzw. hoch auf den Ennert wirtschaftlich nicht umsetzbar ist. Für uns ist die Seilbahn über den Rhein ein sehr wichtiges Projekt, doch die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen leider eindeutig, dass ein Betrieb bis über den Schießbergweg hinaus volkswirtschaftlich nicht rentabel wäre. Ich appelliere daher an alle Beteiligten dafür, rational mit den Ergebnissen umzugehen. Als Beueler Koalition nehmen wir die objektiven Untersuchungen der Fachleute ernst und können dadurch die Förderfähigkeit und damit die Umsetzung der Seilbahn insgesamt erhalten. Es gilt, das Gesamtprojekt nicht zu gefährden.“

Bezirksverordneter Alexander-Frank Paul (SPD) ergänzt: „Dass eine angedachte Entlastung der Bewohner Om Berg durch die Seilbahn wirtschaftlich nicht darstellbar ist, enttäuscht uns. Wir hätten uns gewünscht, dass gerade der Durchgangsverkehr aus den anliegenden Ortschaften herausgehalten werden könnte, wenn die Seilbahn komplett gebaut werden sollte. Im Sinne einer Gesamtlösung für die Bonner-Seilbahn bleibt uns im ersten Schritt nichts anderes übrig, als diesen Stand zur Kenntnis zu nehmen. Wir möchten uns die (technischen) Planungen für die Verlängerung aber ausdrücklich offenhalten.“


 Auch Achim Joest, für die Linke in der BV Beuel, schließt sich den Ausführungen an.

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