Schausteller:innen und Bürger:innen ernst nehmen

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Grüne kritisieren vorschnelles Ablehnen der Bürgeranträge zu Veranstaltungen am Rheinufer durch die CDU


BEUEL, 21. Januar 2026. In der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Beuel wurde unter anderem intensiv über Neuregelungen für die Nutzung des Beueler Rheinufers bei lärmintensiven Veranstaltungen diskutiert. Im Vorfeld gab es mehrere Bürgeranträge zu dem Thema.
„Bei dem Thema Veranstaltungen am Beueler Rheinufer müssen wir sowohl die Interessen der Schaustellerfamilien als auch die der Anwohnenden ernst nehmen“, sagt Lara Mohn, Sprecherin für Vereine, Brauchtum und Kultur der Beueler Grünen. „Bereits in der letzten Sitzung haben wir auf Grüne Initiative hin zusammen mit dem Marktverzeichnis neue Maßnahmen beschlossen, um die Belastung für Anwohnende zu verringern.“


„Wir haben sowohl mit der Verwaltung als auch mit den Schaustellern gesprochen. Die bereits beschlossenen Maßnahmen zum Schutz der Anwohnenden sind auch im Interesse der Schausteller und bieten schon einmal eine Verbesserung der Situation für die Menschen vor Ort“, so Mohn weiter. „Wir halten es für nicht nachvollziehbar, weshalb CDU und SPD nun die Sorgen der Bürger:innen nicht ernst nehmen, in dem sie die vielen Bürgeranträge zu dem Thema bereits heute abräumen, ohne die Ergebnisse der Evaluation der diesjährigen Osterkirmes abzuwarten. Es wäre respektvoll gewesen, die Bürgeranträge auf nach Ostern zu vertagen und dann auf Basis der Evaluationsergebnisse darüber zu entscheiden.“


Als Knackpunkt des Themas gilt die Osterkirmes in Kombination mit dem Frühlingsfest. Diese beiden Veranstaltungen wurden zusammengelegt, sodass dort eine außergewöhnlich lange Belastung für die Anwohnenden über einen Zeitraum von 16 Tagen entsteht. Ziel der Grünen war es, eine Kompromisslösung im Interesse aller Beteiligten zu finden und zunächst die Ergebnisse aus der Evaluation abzuwarten.

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