Streit um Sicherheit: Bürgerantrag zu gefährlicher Schienenquerung abgelehnt

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Sicherheit für Radfahrende scheitert an CDU und SPD

BEUEL, 30. April 2026. In der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung wurde unter anderem ein Bürgerantrag zum Thema Gefahrensituation auf der Holzlarer Straße beraten.

Lea Groneweg (Grüne) erklärt: „Die Ausführungen des Bürgerantrags sind nachvollziehbar. Nur weil bisher zum Glück keine Unfälle dort gemeldet wurden, ist es für Radfahrende insbesondere bei Nässe gefährlich, die Schienen zu kreuzen, da diese nicht senkrecht zur Fahrbahn laufen. Es ist für uns unverständlich, weshalb CDU und SPD nicht unserem Grünen Antrag gefolgt sind und gegen den Bürgerantrag gestimmt haben.“

Die Schienen werden nicht mehr gebraucht, weil die RSE-Strecke stillgelegt ist und perspektivisch zu einem Radweg ausgebaut werden soll. Der Bau eines Radwegs wird allerdings noch Jahre dauern, weshalb schon heute Gefahrenstellen entschärft werden sollten.

„Als Grüne haben wir einen Antrag gestellt, dass die Verwaltung diese Gefahrenstelle möglichst zeitnah und kostenarm entschärfen soll“, ergänzt Gerhard Baumgärtel (Grüne) und fügt hinzu: „Dabei haben wir vorgeschlagen, die Schienen beispielsweise zu entfernen oder im Boden zu lassen und mit Asphalt oder Bitumen zu füllen. Obwohl die Verwaltung selbst in der Sitzung die Entfernung der Schienen empfohlen hat, haben CDU und SPD gegen mehr Sicherheit für Radfahrende gestimmt. Dabei haben sie in der Sitzung nicht ein Argument geliefert, warum sie gegen den Bürgerantrag und die Empfehlung der Verwaltung gestimmt haben.“

Als Grüne Bezirksfraktion werden wir die Initiative des Bürgerantrags aufnehmen und uns weiterhin für die Sicherheit von Radfahrenden einsetzen.

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