Bonn bei den Städten mit den niedrigsten Müllgebühren

Laut einer von Haus und Grund Deutschland in Auftrag gegebenen Studie verbesserte sich Bonn bei einem Vergleich von Müllgebühren in den 100 größten Städten vom 27. Platz im Jahr 2016 auf den 8. Platz in 2019.

Die Bonner Ratskoalition aus CDU, Grünen und FDP führt dies auf die gelungene Zusammenarbeit in der Rheinischen-Entsorgungskooperation (REK), der Müllverwertungsanlage Bonn GmbH (MVA Bonn) und der BonnOrange AöR auf kommunaler und interkommunaler Ebene zurück.

So konnte die REK in den letzten Jahren von ihren ursprünglichen Gebiets-körperschaften Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis erweitert werden um den Kreis Neuwied, den Rhein-Lahn-Kreis und den Kreis Ahrweiler.

Der Verbrennungspreis der MVA Bonn konnte durch kontinuierliche innerbetriebliche Optimierungen, einer Verlängerung der Wertschöpfungskette und der Akquise kommunaler Abfallmengen durch die REK gesenkt werden. So verringerte sich der Verbrennungspreis in den letzten Jahren netto von ca. 185 € in 2015 auf knapp unter 140 €.

Die Überführung des ehemaligen Amtes für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft in eine wirtschaftlich flexiblere Organisationsform in der AöR BonnOrange hat sich ebenfalls  positiv auf die Gebühren ausgewirkt.

In diesem Zusammenhang sehen wir weiteren Handlungsbedarf beim Thema Recycling, wo es Ziel sein muss, den Anteil zu erhöhen. Dazu braucht es weitere Wertstoffhöfe und eine gezielte Informationskampagne.

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