Jetzt muss Plan B vorbereitet werden – Sanierung der Beethovenhalle unter Volldampf fortsetzen

Die  GRÜNEN haben die Ankündigung der Stadtverwaltung, wonach die planmäßige Sanierung der Beethovenhalle vor dem Beethovenjahr 2020 voraussichtlich nicht zu halten ist, mit großem Bedauern aufgenommen.

„Dass die Sanierung einer denkmalgeschützten Halle Risiken birgt, war von Anfang an klar, dass es gleich so heftig kommt, nicht“, sagte die kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN, Ros Sachsse-Schadt. „Wir haben von Anfang an darauf gedrängt, mit der Sanierung mindestens 1 Jahr früher zu beginnen, dem stand lange das Festspielhaus im Wege, heute muss man sagen: Zu lange!“

Die GRÜNEN begrüßten, dass die Verwaltung nach Bekanntwerden der Fakten, umgehend auch für Politik und Öffentlichkeit Klarheit geschaffen habe.

„Es nützt jetzt nichts, man muss die Situation realistisch zur Kenntnis nehmen“, so Frau Sachsse-Schadt. „Und das heißt: Ab sofort muss  an der Umsetzung des Planes B gearbeitet werden, wir brauchen alternative Spielstätten!“

Gleichzeitig erteilten die GRÜNEN jeder Verzögerung einer Sanierung der Beethovenhalle eine klare Absage.

„Die Sanierung der Beethovenhalle muss mit Volldampf fortgesetzt werden“, sagte Frau Sachsse-Schadt. „Zum einen gibt es noch immer eine Restchance, die Halle doch noch im Beethovenjahr nutzen zu können, zum anderen lehrt uns die Erfahrung, dass eine Verlängerung der Bauzeit am Ende immer die teuerste Lösung ist.“

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