Koalitionsbeschluss sichert die Finanzierung der Freien Kulturszene in Bonn

Die Jamaika-Koalition hat mit ihrem Änderungsantrag den, von der Verwaltung eingebrachten, Kulturhaushalt korrigiert und den Etatansatz für die Freie Kulturszene in Bonn erhöht.

„Uns war es besonders wichtig, dieses  Förderbudget nicht wie im Entwurf zu senken, sondern in vielen Bereichen zu stärken – insgesamt um rund 200.000 Euro pro Jahr“, sagte die Kultursprecherin der GRÜNEN Dr. Ros Sachsse-Schadt.

Dies beträfe fast alle Kulturschaffenden, die entsprechende Zuschüsse beantragt und entsprechend detailliert begründet hatten, so u.a. das Junge Theater, die Brotfabrik, Marabu, das Theater im Ballsaal, das Frauenmuseum, die Stadtgartenkonzerte u.a.m.

Auf der anderen Seite seien angesichts der Haushaltslage Veränderungen, Kürzungen und Einstellungen von Förderungen nicht zu vermeiden gewesen. So soll es keinen eigenen Topf für Rock und Pop mehr geben, allerdings sollen die bisherigen Mittel aus der Projektmittelförderung generiert werden. Auch die Zuschüsse für  Chöre, die in Schulen proben, wurden gestrichen – diese waren aber in den letzten Jahren auch nicht mehr abgerufen worden.

Auch am Beschluss des Rates, die Mittel für das Euro Theater Central ab 2020 zu streichen, wurde nicht mehr gerüttelt.

„Das ist uns nicht leicht gefallen, war aber in der Gesamtabwägung aus unserer Sicht die richtige Entscheidung, “ so Frau Sachsse-Schadt. Insgesamt ist uns aber  ein wichtiger Beitrag gelungen, die Arbeit der Freien Kultur wertzuschätzen, zu stärken und damit nachhaltig zu sichern!“

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