Neuorganisation für Klärschlammentsorgung

Auf Grund einer Gesetzesänderung ergibt sich der dringende Bedarf nach einer Neuorganisation der Klärschlammentsorgung. Drei mögliche Varianten zeichnen sich derzeit für Bonn ab: 1. Eine gemeinsame Entsorgung der Klärschlämme mit anderen Regionen und Partnern, wie zum Beispiel der Stadt Köln an einem neuen Standort außerhalb von Bonn. 2. Die derzeit existierende Monoklärschlammverbrennungsanlage (MKVA) an der Kläranlage Salierweg technisch erneuern und optimieren. 3. Der Umbau bzw. Neubau einer MKVA am Standort der Müllverbrennungsanlage an der Immenburgstraße. Die GRÜNEN setzen sich daher für eine umfassende Bürgerinformationsveranstaltung ein, damit sich die Bonner Bürger*innen ein Meinungsbild von der bevorstehenden Situation machen können. Der Gesetzgeber hat die Klärschlammverordnung sowie die Düngeverordnung novelliert. Danach dürfen in Zukunft keine Klärschlämme mehr auf landwirtschaftliche Felder zur Entsorgung ausgebracht werden. Jetzt müssen die Klärschlämme verbrannt werden. Aus der Asche muss der lebensnotwendige Stoff Phosphor zurückgewonnen werden. Daher muss der Klärschlamm in einer sogenannten Monoverbrennung entsorgt werden.

 

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