Stadthaus: SPD führt noch die Diskussion von vorgestern

Die schwarzgrüne Koalition hat die Äußerungen der SPD zum Thema Stadthaus als Beitrag zur `Diskussion von vorgestern´ bezeichnet.„Herr Schaper und seine SPD sind bei dem Thema ganz offensichtlich nicht auf der Höhe der Zeit“, konstatierten  Sprecher der Koalition Limbach (CDU) und Lohmeyer (GRÜNE). „Offenbar haben sie in der letzten Sitzung des Projektbeirates Zukunft des Stadthauses nicht mitbekommen, dass das SGB im Auftrag der schwarz-grünen Mehrheit mit einem hochmotivierten Team mit Hochdruck an der Grundlagenermittlung für die Zukunft des Stadthauses arbeitet. Die Koalitionsvertreter erinnerten daran, dass der von der SPD favorisierte Stadthausneubau nur auf der Grundlage der zunächst von Herrn Naujoks (SPD) schlampig zusammengetragene Zahlen über den Zustand des Stadthauses und die Kosten für Sanierung oder Neubau eine `Grundlage´ hatte. Erst nachdem die Schwachstellen dieser Vorlage von der Koalition offen gelegt worden waren, hätte da SGB – unter Ausschluss der weiteren Zuarbeit von Naujocks –  erstmals nachvollziehbare Kostenschätzungen vorgelegt. „Es ist längst verabredet, dass diese Analysen bis Ende des Jahres vertieft und in einer Entscheidungsvorlage münden. Schon jetzt deutet sich an, dass es für die Stadt voraussichtlich kostengünstiger sein wird, das Stadthaus zu sanieren.“ so Limbach und Lohmeyer Die Einbeziehung von Flächen entlang des Oxfordstraße und Maxstraße bietet darüber hinaus  die Chance zusätzliche Bürofläche für städtische Mitarbeiter zu schaffen und so Mietkosten in externen Objekten einzusparen. Gleichzeitig eröffnet sich so die Möglichkeit die Eingangsituation zum Stadthaus zu verbessern und zu einer Stadtreparatur des gesamten Stadthausumfeldes.“ Ein Abriss des Stadthauses würde dagegen ein tiefes Loch in den Haushalt reißen. Der Wert des Gebäudes müsste auf der Eigentumsseite ersatzlos abgeschrieben werden, wenn sich die Stadt in ein von privater Hand errichteten Neubau einmieten würdeDie Koalitionsvertreter empfahlen der SPD die Scheuklappen abzusetzen, sich über den aktuellen Sachstand kundig zu machen und dann konstruktiv an einer soliden Entscheidung zur Zukunft des Stadthauses mitzuwirken.

 

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