Umsetzung der Verkehrswende muss dringend mehr Tempo aufnehmen

Für die Bonner GRÜNEN kommt das Ergebnis der ADFC-Studie `leider nicht überraschend´.

„Es sind natürlich längst eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt worden, wie Einrichtung von Fahrradstraßen, die Öffnung von Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr, die Fahrradabstellanlagenprogramme in den Stadtbezirken für neue dezentrale Anlagen und die Einführung des Fahrradmietsystems, das ja gerade in Bonn hervorragend angenommen wird,“ sagte GRÜNEN-Sprecher Hardy Lohmeyer. „Gleichzeitig muss man aber feststellen, dass diese Entwicklung, angesichts der erfreulich wachsenden Bereitschaft auf das Fahrrad umzusteigen, nicht reicht.“

Dies sei der Politik bewusst, deswegen habe sie ja zahlreiche weitere Maßnahmen in Auftrag gegeben. Lohmeyer verwies in diesem Zusammenhang auf die Aufträge zum Umbau der Kaiserstraße, zur Öffnung von Am Hof und Rathausgasse in beiden Richtungen für den Radverkehr, zur Einrichtung von über 60 weiteren Fahrradstraßen, die Einrichtung von 36 Mobilitätsstationen, sowie den Ausbau von Radschnellwegen.

„Wir erwarten zu diesen Aufträgen, Beschlussvorlagen der Verwaltung vor der Sommerpause,“ sagte Lohmeyer. „Wenn all diese Maßnahmen tatsächlich umgesetzt sind, wird die Stadt beim Thema Radfreundlichkeit schon ein anderes Gesicht zeigen.

Die Verkehrswende muss aber insgesamt forciert werden. Unser Ziel ist es den Anteil von Anteil von ÖPNV-, Rad- und Fußverkehr maßgeblich zu steigern. 

Der notwendige Platz wird dem Autoverkehr abgezwackt werden müssen, daran führt kein Weg vorbei.“

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