Pressemitteilung: Klarstellung zum Interview von Guido Deus (CDU) bei Radio Bonn/Rhein-Sieg am 29. Oktober

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Zur Aussage über die angeblichen grünen Terminprobleme

In dem Interview mit Radio Bonn/Rhein-Sieg am 29. Oktober 2025 hat Guido Deus behauptet, ein erstes Gespräch zwischen CDU und Grünen sei nicht zustande gekommen, weil die Grünen Terminprobleme gehabt hätten. Diese Darstellung ist falsch.

Richtig ist: Wir haben auf die Kontaktanfrage der CDU vor zwei Wochen umgehend geantwortet und unsere Gesprächsbereitschaft signalisiert. Leider haben wir nur einen Vorschlag in einem Zeitfenster erhalten, das wir vorab aus terminlichen Gründen ausgeschlossen hatten.

Unser seit dem 30. September eingerichtetes Sondierungsteam ist dauerhaft ansprechbar und hat bereits zahlreiche konstruktive Gespräche mit anderen demokratischen Parteien geführt. Das Vorgehen der CDU lässt hingegen die nötige Ernsthaftigkeit für einen demokratischen Austausch vermissen. Die Behauptung, die Grünen hätten ein Gespräch aus terminlichen Gründen verhindert, entbehrt daher jeder Grundlage.

Zur Aussage über angebliche „Blockadepolitik mit der AfD“

Auch die Aussage von Herrn Déus, die Bonner Grünen könnten „Blockadepolitik mit der AfD“ betreiben wollen, ist vollkommen haltlos. Wir stehen immer konsequent und unmissverständlich gegen jede Form der Zusammenarbeit mit der AfD. Das gilt ohne Ausnahme – in Rat, Bezirksvertretungen, Ausschüssen und der Öffentlichkeit.

Guido Déus betont, dass er jegliche Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt. Es wäre gut, wenn diese Haltung in den kommenden Wochen bei der Besetzung von Ämtern im Stadtrat und den Bezirksvertretungen weiter richtungsgebend ist und CDU-Kandidierende nicht durch Stimmen der AfD zu Mehrheiten kommen.

Fazit

Wir stehen jederzeit für faire, respektvolle Gespräche über die Zukunft unserer Stadt zur Verfügung – auf Grundlage von Fakten, nicht Falschbehauptungen.
Ein respektvoller Umgang ist Voraussetzung für jede Form von vertrauensvoller Zusammenarbeit im Bonner Rat.

Weitere Informationen zu unseren Sondierungen finden Sie in der Pressemitteilung vom 1. Oktober 2025.

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